Es wir hügelig und vor allem bläst uns wieder ein kalter Wind entgegen. Jeder Kilometer muss erkämpft werden. Die ständigen Steigungen ziehen sich wie Kaugummi und mit dem Wind zusammen kosten sie wieder viel Akku und wir müssen heute schon wieder irgendwo um Strom bitten. In einem Hof stehen Tisch und Stühle und wir wollen fragen ob wir Strom bekommen können und unser Vesper dort einnehmen können. Gerade in dem Moment kommt eine Frau, die sich als Holländerin entpuppt, Bildhauerin ist und hier lebt. Alles kein Problem, wir bekommen Strom und dürfen gemütlich unser Mittagsmahl essen. Der Ort heißt "Ranconcieres" ist wie die meisten Dörfer hier ziemlich "verwaist" Viele Häuser sind dem Verfall preisgegeben, andere wenige sehr schön hergerichtet.
Die restlichen Kilometer geht es weiter auf und ab und immer der kalte Wind bläst uns entgegen. Der Himmel ist auch den ganzen Tag bewölkt, erst am Campingplatz "Montmorency" reißt der Himmel auf und wir werden endlich ein bisschen von der Sonne gewärmt. Am Abend haben wir einen sehr schönen Sonnenuntergang, aber in der Nacht regnet es trotzdem.
Heute morgen gings weiter durchs Hügelland, sehr weit und die Landschaft mit ihren großen Feldern ist wie ausgeräumt. Sie wechselt ab mit Weideland mit vielen "weißen" Rindern und Schafen. Wir kämpfen wieder mit den Steigungen und dem kalten, starken Wind, der uns entgegen bläst. In einem Dorf entdecke ich eine Dorfwirtschaft mit Mittagstisch. Ganz französisch gibt es ein komplettes Menue, auf das wir aber (leider) verzichten, um anschließend noch weiterradeln zu können. Trotzdem war es, das erste warme Mittagessen seit Beginn unserer Tour. Mittags essen wir Brot und manchmal kochen wir abends etwas. Gestern gabs eine Dose Linsen mit Würstchen.
Auch heute müssen wir wieder irgendwo wegen Strom fragen, weil wir den nahegelegenen Campingplatz nicht finden. Sehr nette Menschen geben uns nicht nur Strom, es gibt auch noch ein Stück Mirabellenkuchen und Kaffee dazu.
Wir finden den Campingplatz aber dann doch noch nach Irrfahrten in die Pampa. Und kaum sind wir da scheint auch endlich wieder die Sonne.
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