Der dritte Tag unserer Tour hat mit einem wunderschönem Sonnenaufgang begonnen, der sich leuchtend rot an der Felsenwand abgezeichnet hat. Unser Abbau und das Packen ging schon
viel schneller und durchdachter. Die Sanitäranlagen das Campingplatzes ließen etwas zu wünschen übrig, ansonsten ist es ein toller Platz mit Swimmingpool.
Von dort aus ging unsere Tour weiter auf der wunderschönen "Velo Route 8". Viele Kilometer fuhren wir zwischen Meer, Salinen und dem Canal de la Robine, vorbei an Reisfeldern und durch ein Naturschutzreservat. Hier gab dort eine kleine Ausstellung mit vielen Vögeln auf Plakaten. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir auf unserer gesamten Strecke noch keinen einzigen Vogel zu Gesicht bekommen haben.
Dieser als wunderschön beschriebene Radweg stellte sich
auch immer mehr als Desaster heraus. Wir mussten nicht suchen oder nach dem Weg fragen, es ging immer nur geradeaus. War aber weit entfernt von einem "guten" Radweg. Eine Schotterpiste mit viel Steinen und dicken
Wurzeln hat unsere Handgelenke strapaziert.
Leider ging es dann los mit sturmartigen Böen und dicken Regenwolken und sogar zeitweiligen Regen. So haben wir uns schnell auf den Weg gemacht, um dann eine Stunde lang gegen den starken Wind anzukämpfen.
In Sallèles-d'Aude auf dem Camping Municipal konnten wir gerade noch rechtzeitig unser Zeltaufstellen, bevor es zu regnen begann. Später konnten wir doch noch einkaufen und etwas kochen, bevor es wieder zum Dauerregen für die ganze Nacht wurde wurde.
Dieser Campingplatz ist extrem billig, sehr klein, und super hilfsbereite Menschen in der Rezeption halfen uns gleich für umsonst mit Kabel und Stecker aus, weil unseres hier nicht passte. Und es gibt Tisch und Bänke an denen wir doch mal zum Essen sitzen können. Die haben wir zuvor überall vermisst. Deswegen haben wir auch sogleich beschlossen, hier einen Tag länger zu bleiben, Wäsche zu waschen und alle feuchten Sachen mal zu trocknen und in Ruhe unsere Berichte zu schreiben.
Ansonsten haben wir nur hier am Canal einen Kleinen Ausflug gemacht. Am Canal gibt es im Abstand von wenigen hundert Metern eine Schleuse nach der anderen mit Höhenunterschied von einigen Metern. Es ist sehr interessant zuzuschauen, wie mit den Schiffchen darin das Wasser auf- oder abgelassen wird. Das Ganze mit Selbstbedienung und per Knopfdruck.
An einer Schleuse haben wir ein nettes Lokal direkt am Wasser gefunden und sind wieder gleich mit einem deutschen Ehepaar ins Gespräch gekommen die sehr interessiert
unseren Erzählungen über unser Projekt zugehört haben.
Morgen geht's weiter !!!!





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