Donnerstag, 12. August 2021

Von Tarascon nach Avignon

 Tag 14 Tarascon

Wir sind immer noch in Tarascon, warten sehnsüchtig auf die Speichen, die per Express für sage und schreibe" 55 Euro unterwegs sind und nach vier Tagen noch nicht angekommen sind. Am Mittag kommt endlich die erlösende Nachricht und wir manchen uns auch gleich auf den Weg zum Fahrradhändler. Nach einer Stunde ist mein Rad wieder fahrbereit. Der nette Mensch ist auch sehr human mit seiner Rechnung in Anbetracht unseres Engagement. Ich hatte mit sehr viel mehr gerechnet.

Am Nachmittag schauen wir uns noch die Festung von Tarascon an, die in unmittelbarer Nähe zu unserem Campingplatz liegt. Auch hier sind wir wieder beeindruckt wir in uralten Gemäuern moderne Kunst zur Geltung gebracht werden kann. Drei junge Künstler stellen ihre Werke in diesen riesigen steinernen Räumen in Beziehung zu der Umgebung.

Auf dem Campingplatz lernen wir eine holländische Familie kennen, die sich bereit erklärt einige überflüssige Sachen von uns in ihrem Auto mit nach Holland zu nehmen. Ich bin um jedes Gramm froh, was nicht meinem Rad lastet. Wir hatten uns schon erkundigt was in Paket nach Holland kostet, das wäre 40 Euro teuer.

Tag 15

Endlich geht es weiter. Alles gepackt, starten wir um 9:25 in Richtung Avignon. Nachdem wir Tarascon


hinter uns gelassen haben, radeln wir einer ehemaligen Bahntrasse auf einem wunderbaren Weg, durch einen Tunnel, der illuminiert mit verschieden farbigen Lichtern ist. Nach wenigen Km gibt es immer Picnicplätze und vor allem ist die Strecke sehr gepflegt und ohne Schlaglöcher, Steinen oder Baumwurzeln. Fast 20 km ist es uns gegönnt, aber dann kommt es doch wieder anders. Bis Avignon müssen wir nun an einer stark befahrenen, vierspurigen Straße fahren und das bei dem permanenten Lärm und 33° im Schatten, den wir aber leider nicht haben.


Auf dem Campingplatz "Camping du Pont Avignon" angekommen gibt es erst mal ein Bier (natürlich ohne) aber , Bayern lässt grüßen, Paulaner Weißbier. Anschließen schnell Zelt aufbauen, in den Badeanzug und ab in den Pool.

Nach dieser Erfrischung machen wir uns auf den Weg in die alte Innenstadt, mit seinem imposanten "Palais de Papes" was alles andere überragt. Bis wir dort hin gelaufen sind, bin ich schon wieder völlig erledigt von der Hitze. Um es von innen zu besichtigen müssten wir bis 17:00 warten. Das wollen wir aber doch nicht und fahren mit der "Bimmelbahn" durch Avignon und hören über Kopfhörer über die berühmtesten Sehenswürdigkeiten.

Und wir gönnen uns heute ein Eis, es ist das teuerste Eis meines Lebens; 4,80 Euro für zwei Kugeln ,aber wunderbar zu einer Rose geformt !!!

Zurück auf dem Campingplatz geht es sofort wieder ins Wasser, die Hitze ist heute fast uneträglich.

Morgen geht es weiter Richtung "Orange"

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